Projekt Zukunftswäldchen „Hintereck“

Bei dem Projekt „Zukunftswäldchen“ handelt es sich um die Fortführung des Projektes „Hochzeitswäldchen“, das in den Jahren 2002 bis 2006 sowie von 2008 bis 2014 schon einmal in Haßloch umgesetzt wurde.

Interessierte Bürger*innen können im Zukunftswäldchen ein Stück Natur verschenken – also zum Beispiel ein Baum zur Hochzeit, zum runden Geburtstag, zum Dienstjubiläum, zur Konfirmation oder Kommunion. Die größte Änderung im Vergleich zum Hochzeitswäldchen besteht nun darin, dass man keinen Gutschein für einen einzelnen Baum, sondern für einen Haßlocher Bollen (auch Klumpen genannt) erwerben kann.

Ein Bollen besteht aus 15 bis 20 Setzlingen, die im Laufe der Jahre zu neuen Bäumen heranwachsen sollen. Die Gemeinde setzt hierbei in Zusammenarbeit mit dem Forstzweckverband auf eine Kombination aus heimischen, klimaanpassungsfähigen und südeuropäischen Baumarten. Durch diese Kombination soll perspektivisch ein gesunder und naturnaher Wald entstehen, der in den kommenden Jahrzehnten den klimatischen Veränderungen und Gegebenheiten widerstandsfähig entgegentritt.

Ein Haßlocher Bollen kann in der Tourist-Information sowie im Standesamt der Gemeinde für 120 Euro erworben werden.

Bei Fragen zum Projekt steht das Umweltdezernat zur Verfügung.
Ansprechpartnerin: Andrea Häge
Tel.:06324/935-330
Mail: andrea.haege@hassloch.de

Patenschaften für Grünflächen

In 2020 hat das Umweltdezernat der Gemeinde Haßloch Unterstützung bei der Pflege von Grünflächen gesucht und erstmals so genannte Baumscheibenpatenschaften vergeben. Dabei übernehmen Bürger*innen die Bepflanzung und Pflege von gemeindeeigenen Grüninseln vor ihrer Haustür. Aktuell zählt das Umweltdezernat 62 Paten, die insgesamt 71 Baumscheiben im Großdorf betreuen. Auch in 2021 wird die Aktion fortgesetzt. Daher werden auch weiterhin Patenschaften vergeben.

Und so geht’s:
Privatpersonen oder auch Vereine, Schulklassen sowie sonstige Gruppierungen wählen eine öffentliche Grünfläche aus, für die sie eine Patenschaft übernehmen möchten und melden sich zur Abklärung weiterer Einzelheiten im Umweltdezernat der Gemeindeverwaltung. Zunächst einmal schaut sich die Umweltbeauftragte die Fläche an. Je nachdem, wie das Beet beschaffen ist und was darin wächst, kann die Patenschaft unterschiedlich aussehen: Handelt es sich z.B. um ein kleines Beet mit einem Baum, welcher schon älter ist, und das Beet stark verwurzelt ist, könnte sich der Baumscheibenpate bemühen, in langen Trockenperioden etwas zu gießen. Es kann auch eine Blumen-/Grasmischung eingesät werden. Ist viel Platz im Beet können auch Stauden gepflanzt, Blumenzwiebeln gesteckt werden etc..

Das Umweltdezernat unterstützt die Bürger*innen im Rahmen der Patenschaft, steht mit Rat und Tat zur Seite und hat auch Tipps zur naturnahen Gestaltung. Eine Patenschaft ist nicht auf Dauer verpflichtend sowie jederzeit kündbar.

Ansprechpartnerin: Andrea Häge
Tel.:06324/935-330
Mail: andrea.haege@hassloch.de

Energie-Checks der Verbraucherzentrale für Haßlocher kostenfrei

Bürger*innen aus Haßloch können bei Bedarf einen kostenfreien Energie-Check der Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen. Beim Energie-Check kommt ein Energieberater der Verbraucherzentrale zu den Verbraucher*innen nach Hause. Die energetische Situation wird beim Rundgang durchs Gebäude und im Gespräch untersucht. Nach dem Check gibt es einen standardisierten kurzen Beratungsbericht mit den Ergebnissen und Empfehlungen per Post. Am häufigsten wird laut Verbraucherzentrale der Gebäude-Check nachgefragt. Er gibt einen Überblick über den Energieverbrauch für Strom und Wärme, eine Einschätzung zur Heizungsanlage, zur Gebäudehülle und den Sparpotentialen. Für andere Beratungsanlässe gibt es den Basis-Check, Solarwärme-Check, Eignungs-Check Solar oder Heizung.

Eine Energieberatung der Verbraucherzentrale kostet de facto deutlich mehr als 30 Euro. Der Wert eines „Gebäude-Checks“ beträgt beispielsweise 226 Euro. „Mit höchstens 30 Euro Zuzahlung übernehmen Verbraucher nur einen kleinen Teil des Gesamtbetrages, den weitaus größeren Anteil zahlt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie“, erläutert Hans Weinreuter, Fachbereichsleiter Energie und Bauen bei der Verbraucherzentrale. In Haßloch wird die Beratung mitfinanziert von der Gemeinde. Umweltdezernent Joachim Blöhs weist darauf hin, dass der Eigenanteil von 30 Euro, der z.B. für einen Gebäude-Energie-Check fällig ist, von der Gemeinde übernommen wird.

Welcher Check geeignet ist, kann durch einen Anruf beim Energietelefon der Verbraucherzentrale unter 0800/60 75 600 sowie per E-Mail an energie@vz-rlp.de ermittelt werden.