Gut zu wissen!

Kleidungsstücke aus Kunstfasern wie Polyester, Mikrofaser, Fleece etc. verlieren bei jeder Wäsche winzige Faserteilchen. Diese können – wie auch die Mikroplastikstücke aus der Kosmetik  – von der Kläranlage nicht herausgefiltert werden und reichern sich in unseren Gewässern und dadurch auch in unseren Lebensmitteln an. Nicht nur Funktions- oder Sportbekleidung, sondern auch viele andere Kleidungsstücke enthalten diese billig zu produzierenden Kunstfasern – ganz besonders auch Billigmode. Wer sicher gehen will, trägt am besten Kleidung aus Naturmaterialien.

© C. Breuer

Natürlich….

wirkt sich auch die Wahl unserer Kleidung auf die Umwelt aus. Dabei spielen neben der Wahl der Materialien auch soziale Aspekte eine wesentliche Rolle.

Häufig hört man, dass es finanziell kaum machbar sei, Kleidung aus ökologischer und /oder fairer Herstellung zu tragen. Sie sei viel zu teuer und auch kaum zu finden. Verschiedene Hersteller von ökologischer Mode beweisen aber schon seit vielen Jahren das Gegenteil und auch in kleinen Städten wie Neustadt, Landau, Deidesheim lassen sich Geschäfte finden, in denen ökologisch hergestellte Waren aus Naturmaterialien wie Baumwolle, Leinen, Hanf oder Wolle zu annehmbaren Preisen zu finden sind. Oftmals koppeln die Hersteller ihre Produktion mit sozialem Engagement, indem sie (Frauen)kooperativen fördern oder den Erhalt alten Handwerks unterstützen. Eines ist dabei allen gemein: Sie akzeptieren keine Kinderarbeit! Während man also bei konventionellen Produzenten - unabhängig von der Preisklasse der Endprodukte-  nie sicher sein kann, ob sie nicht von Kindern produzierte Ware in den Verkehr bringen. Dabei reicht das Spektrum vom Hersteller teurer Markenware mit Designer-Label bis hin zum Billigladen um die Ecke. In der Regel kann man bei ökologisch gefertigter Kleidung auch davon ausgehen, dass hier faire Löhne gezahlt wurden und Kinderarbeit ausgeschlossen ist. Manche dieser Firmen legen ihren Katalogen sogar jährlich einen Rechenschaftsbericht über ihr soziales Engagement bei. Auch geben sie gerne per Mail ausführlich Antwort auf Anfragen von Kunden zu diesem Thema.

Und übrigens….

Wer zertifizierte Öko-Mode kaufen will,  achte auf die Siegel. Bei IVN Best sind vom Anbau des Rohmaterials bis zum fertigen Produkt alle wichtigen Chemikalien verboten. Auch wird höchster Wert auf soziale Standards gelegt. Zu den bekanntesten Siegeln gehört GOTS. Es regelt die gesamte Pro-duktionskette vom Rohstoffanbau bis zum Endprodukt ebenso wie soziale Mindeststandards. GOTS verbietet besonders gefährliche Chemikaliengruppen, aber: Abwasser- und Klärschlammtests sind nicht erforderlich, um die tatsächlichen Fabrikemissionen zu überprüfen. Was die Rückstände der Chemikalien in den fertigen Textilien anbelangt, ist GOTS etwas lückenhaft. (Quelle: Utopia).

Frage & Antwort

Welche Siegel gibt es für zertifizierte Naturmode?

IVN Best, GOTS, Der blaue Engel, Made in Green, Bluesign – sie alle weisen den Weg zu zertifizierter, ökologisch hergestellter Mode.

Die besten Mode- Onlineshop für Nachhaltige Kleidung finden Sie hier.